Zofia Jasinska-Gottlieb
Biographie
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Biographie
Zofia Jasinska-Gottlieb wurde 1908 in Krakow/Krakau geboren. Während des Ersten Weltkriegs lebte Sie mit der Mutter Stefania in Wien und erhielt Tanzunterricht, während der Vater Zygmunt als Offizier in der österreichischen Armee war. 1918 - 1928 wieder in Krakau, wo sie die Schule und die Schauspielschule absolvierte.
1928 - 19033 in Berlin, Tanzausbildung, Mitwirkung in UFA Filmen und Auftritte als Tänzerin.
1933-1939 Schauspielerin in Krakau im Theater Juliusz Slowacki. Beim Einmarsch der deutschen nach Krakau sofort Auftrittsverbot dann Krakauer Getto (1942, Flucht nach Warschau mit gefälschten (arischen) Papieren.
1943-1945 als Köchin auf dem durch Deutsche besetzten Landgut in Potworow bei Radom. ....die untergetauchte Sofia, die Köchin-Schauspielerin lebt in einer verkehrten Welt. Sie, die Verfolgte und zur Vernichtung freigegebene bringt es fertig der Nazimaschinerie zu trotzen. Sie führt ihre Verfolger an der Nase herum, versteht ihren deutschen Arbeitgeber im Zaum zu halten, als er die Frau in ihr bedrängt.
Natürlich weiß niemand über ihre wahre (jüdische) Identität Bescheid, auch nicht der Hauptmann der Feldgendarmerie der SS, der sich in sie verliebt..
1945 Rückkehr nach Krakau, Geburt ihres Sohnes Jacek und bis 1956 diverse Jobs während der Stalin- und Gomulka Ära.
1956 Ausreise nach Israel. 1964 Übersiedlung nach Deutschland, Offenbach/Frankfurt am, Main.
Die Autorin will immer nur zusammenführen, doch die Söhne und Enkel der Opfer und der Täter zeigen zuweilen, dass die Ängste und die Vorurteile, die Zofia und Jacek zu überwinden versuchen, noch nicht "restlos" besiegt sind.
Es ist ein Buch über das Überleben, über die Liebe und über das Leben, vor- während- und nach dem Krieg. Ein ungewöhnliches Leben.
Veröffentlichungen
"Der Krieg, die Liebe und das Leben" im Aufbau Verlag
Dokumentarfilm, in diversen 3 Prograsmmen:
"Familiengeheimnis"
WDR Fernsehen
Ein Film von Anja Krug-Metzinger
Redaktion: Ulrike Schweitzer
Jacek, Sohn einer heute 94-jährigen Frankfurter Jüdin, war als Kind stolz auf seinen Vater. Ein polnischer Widerstandskämpfer sei dieser gewesen, ließ ihn seine Mutter lange glauben. (Hier sprach Zofia von ihrem gefallenen Ehemann, der im ponischen Untergrund kämpfte und starb.) Bis Jacek durch Zufall erfuhr, dass sein richtiger Vater Hauptmann der Feldgendarmerie der Waffen-SS war, ihn in Liebe gezeugt hat zu einer Frau, von der er nicht wusste, dass sie Jüdin war. Er - auf einem Landgut bei Warschau als deutscher Besatzer stationiert - hatte sich in die Köchin dort verliebt und war später als Soldat im Krieg gefallen.
Zosia, die Mutter und ehemalige Schauspielerin, kann heute kaum noch sehen. Sie ist angewiesen auf die Hilfe ihres Sohnes. Jacek - auf der Suche nach der eigenen Identität - will das Leben und die Liebe seiner Eltern verstehen und begibt sich auf eine lange Reise. Er entdeckt den mutigen Lebensweg seiner jüdischen Mutter, die der Gestapo mit einem gefälschten Pass entkommen konnte.
1.
Der Krieg, die Liebe und das Leben von Zofia Jasinska
Aufbau-Verlag (1998)
Gebundene Ausgabe
2.
Der Krieg, die Liebe und das Leben von Zofia Jasinska
Aufbau Tb (Dezember 2001)
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